Plenarrede: Monika Pieper zum schlechten Abscheinden der NRW Schüler im Bundesvergleich

Mittwoch, 16. Oktober 2013

 

TOP 1.    A k t u e l l e  S t u n d e

Qualität im Unterricht muss oberste Priorität haben
Aktuelle Stunde auf Antrag der Fraktion der  CDU
in Verbindung   damit
Katastrophales Abschneiden Nordrhein-Westfalens   beim Schulleistungsvergleich muss Kurswechsel der rot-grünen Schulpolitik zur   Folge haben
Aktuelle Stunde auf Antrag der Fraktion der  FDP
Unsere 2. Rednerin: Monika Pieper
Audiomitschnitt der Rede von Monika Pieper anhören

 

 


Protokoll der Rede von Monika Pieper:

Herzlichen Dank. – Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Damen und Herren! Ich möchte nur zwei Dinge ergänzen: Ich freue mich, dass wir uns einig sind, dass es unsere gemeinsame Verantwortung ist, hier Abhilfe zu schaffen. Es sind viele wichtige Dinge gesagt worden, einige Dinge fand ich nicht ganz so wichtig, aber wir sind uns einig, dass wir wesentliche Verbesserungen bei den Schulleistungen nur dann erreichen können, wenn der Stellenwert der Bildung in unserer Gesellschaft wieder steigt,

(Beifall von den PIRATEN)

und zwar auch in finanzieller Hinsicht.

Deshalb erlauben Sie mir an dieser Stelle eine Anmerkung aus aktuellem Anlass: Die finanziellen Spielräume in unserem Land sind begrenzt. Die notwendigen Investitionen in die Bildung der nächsten Generation und damit in die Zukunft unseres Landes werden wir nicht alleine leisten können. Ich möchte Sie, verehrte Kollegen und Kolleginnen der SPD-Fraktion, daran erinnern, dass Sie hier wiederholt erklärt haben, sich für die Aufhebung des Kooperationsverbotes einzusetzen.

(Eva Voigt-Küppers [SPD]: Jawohl!)

Bitte geben Sie das Ihren Parteifreunden für die weiteren Gespräche in Berlin mit auf den Weg.

(Beifall von den PIRATEN und Eva Voigt-Küppers [SPD])

Daran werden wir Sie hier in NRW messen.

Der zweite Punkt, der mir noch viel wichtiger ist, ist: Wir werden die Debatte nicht erfolgreich führen können und zu Veränderungen kommen, wenn wir nicht akzeptieren, dass Lernerfolg und Bildung nicht nur abhängig von der Qualität der Schulen sind. In der Debatte ist an keiner Stelle über die Verantwortung der Eltern geredet worden. Wenn wir das nicht in den Blick nehmen und auch da Ansatzmöglichkeiten suchen, überlegen, wie wir die Eltern ins Boot holen, wie wir dafür sorgen, dass die Bildung in den Familien und im Bekanntenkreis, in der Gesellschaft insgesamt einen höheren Stellenwert bekommt, dann werden wir nur ganz kleine Früchte ernten. Ich bitte, das zu bedenken. – Herzlichen Dank.

(Beifall von den PIRATEN)

Veröffentlicht in Monika Pieper, Reden, Schule und Weiterbildung (A15)

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